Über mich

Ein Leben zwischen
Arbeit, Reisen und Politik.

Ich habe Politik nicht nur aus Büchern kennengelernt. Ich habe sie über Jahrzehnte verfolgt, mit anderen darüber gestritten und ihre Folgen in sehr unterschiedlichen Lebens- und Arbeitswelten erlebt.

Willy BrandtHelmut SchmidtHelmut KohlGerhard SchröderAngela MerkelOlaf ScholzFriedrich Merz

Mehr als fünf Jahrzehnte deutsche Politik

Von Willy Brandt über Helmut Schmidt, Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Angela Merkel und Olaf Scholz bis zu Friedrich Merz habe ich die deutsche Politik aufmerksam begleitet. Regierungen wechselten, Versprechen kamen und gingen, Begriffe wurden neu erfunden und alte Fehler unter neuen Namen wiederholt.

In dieser Zeit habe ich viele politische Debatten erlebt – große gesellschaftliche Auseinandersetzungen ebenso wie Gespräche am Arbeitsplatz, unterwegs oder am Küchentisch. Mich interessiert dabei nicht nur, wer gerade regiert. Mich interessieren die Regeln, Interessen und Machtverhältnisse hinter den sichtbaren Entscheidungen.

01

Verschiedene Arbeitswelten

Ich habe als Reiseleiter und Verkäufer gearbeitet, am Fließband und im Straßenbau. Einen Teil meines Berufslebens war ich angestellt, einen anderen Teil selbständig. Diese Wechsel haben mir gezeigt, wie verschieden Menschen dieselbe Gesellschaft erleben – und wie weit politische Erklärungen manchmal von ihrem Alltag entfernt sind.

02

An vielen Orten zu Hause

Reisen war für mich nie nur Urlaub. Ich habe an vielen Orten der Welt gelebt, gearbeitet und Menschen kennengelernt, deren Alltag anderen Regeln und Selbstverständlichkeiten folgte. Deshalb fühle ich mich weniger einem einzigen Flecken Erde verpflichtet als der Vorstellung, ein Weltbürger zu sein.

Warum ich schreibe

Der gelebte Wahnsinn verdient eine genauere Betrachtung.

Im Alter beginnt man nicht zwangsläufig, die Welt milder zu sehen. Vielleicht erkennt man nur deutlicher, welche Verrücktheiten sich wiederholen und wie schnell wir uns an sie gewöhnen. Heute nehme ich mir die Zeit, Erfahrungen, Beobachtungen und politische Widersprüche zusammenzuführen.

Meine Bücher sind keine letzten Wahrheiten. Sie sind der Versuch, genauer hinzusehen, verständlich zu schreiben und Fragen zu stellen, die im täglichen politischen Lärm leicht untergehen. Über Macht, über Sprache und darüber, wie Demokratie anders gedacht werden könnte.

„Ich schreibe nicht, weil ich auf alles eine Antwort habe. Ich schreibe, weil mir manche Antworten zu einfach geworden sind.“

A. E. Ferch